Argumentationstraining gegen Stammtischparolen

Workshop zum Üben von Gegenstrategien und Redegewandtheit
Argumentationstraining gegen Stammtischparolen

Workshop zum Üben von Gegenstrategien und Redegewandtheit

"Die da oben machen doch, was sie wollen", "Die Ausländer sind nur Sozialschmarotzer", "Die Flüchtlinge wollen nichts arbeiten". Wer kennt sie nicht, die Sprüche und Parolen, die vorzugsweise an Stammtischen geäußert werden? Doch was ist ihnen entgegenzusetzen? Wieso fallen uns die besten Argumente meistens erst hinterher ein?

Das Argumentationstraining gegen Stammtischparolen sucht Antworten auf Stammtischparolen und bietet einen Übungsraum für Gegenstrategien und Redegewandtheit.

Die "Stammtischparole" bezeichnet eine besondere Form von Sprache und Meinungsäußerung, die auch an anderen Orten als am Stammtisch auftritt – in der U-Bahn, in sozialen Netzwerken, bei Familienfeiern, am Arbeitsplatz oder an der Supermarktkasse. Stammtischparolen sind Äußerungen mit diskriminierenden, abwertenden, sexistischen oder rassistischen Inhalten, die häufig aggressiv und verallgemeinernd vorgebracht werden.

Die TeilnehmerInnen sammeln "Stammtischparolen", die diskriminierend, generalisierend und schlagwortartig sind. Im Rollenspiel werden diejenigen Parolen diskutiert, die am meisten herausfordern und provozieren. Anschließend werden die Gespräche ausgewertet und es werden wirkungsvolle Handlungsstrategien und Reaktionsweisen gesucht.

Die TeilnehmerInnen erhalten Einsicht in die Psychologie von Vorurteilen, analysieren Gründe für aggressives Verhalten und erkennen die Nähe der Parolen zum Rechtsextremismus. Es soll dazu ermutigt werden bei öffentlichen und lautstark geäußerten populistischen Parolen effektiven Widerspruch zu äußern. Geübt wird die eigene Position gegen Widerstände zu vertreten.

Was Stammtischparolen so gefährlich macht ist, dass sie vorgeben die absolute Wahrheit zu sein. Es gibt ein „Wir“ und „Die Anderen“. Die eigene Clique wird als die „bessere Gruppe“ dargestellt. Das von Klaus-Peter Hufer entwickelte „Argumentationstraining gegen Stammtischparolen“ ruft zur Zivilcourage im Alltag auf.

Argumentationstraining gegen Stammtischparolen

Trainingsziele

  • Auseinandersetzung mit rechtsextremistischer, rassistischer, fremden- und frauenfeindlicher Argumentation
  • Entwicklung von starken und treffsicheren Gegenargumenten
  • Anwendung von Kommunikationsstrategien
  • Training der persönlichen kommunikativen und sozialen Kompetenz in Verbindung mit Stammtischparolen
  • Erkennen, welche Motive uns in welcher Situation individuell dazu bewegen, zu handeln und den Stammtischparolen "Contra zu geben"
  • Selbstwertstärkung und Selbstsicherheit

Trainingsinhalte

  • Sammeln von typischen Stammtischparolen
  • Bearbeitung und Analyse der Parolen
  • Rollenspiele mit Stammtischparolen
  • Erarbeitung von argumentativen Gegenpositionen
  • Entwicklung von Gegenstrategien und wirkungsvollen Handlungsalternativen
  • Zivilcourage im Alltag

Methodik

  • Brainstorming
  • Rollenspiele
  • Diskussionen
  • Fallbeispiele der TeilnehmerInnen
  • Informationsinput
  • Reflexion

Zielgruppe

Dieses Argumentationstraining richtet sich an alle Personen, die lernen wollen treffsichere Gegenargumente von Stammtischparolen zu entwickeln.

Dauer: 1 Tag

Trainerin: Tamara Gunacker

Ich bin auf der TrainerInnenliste „Argumentationstraining gegen Stammtischparolen“ der österreichischen Gesellschaft für politische Bildung gelistet.
https://www.politischebildung.at/upload/TrainerInnenliste_AT_homepage_04_2017.pdf

Kontakt

Tamara Gunacker

Wurmbrandgasse 19/19
1220 Wien

+43 699 / 81 27 20 78

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